STORY.

Dracula erzählt die Geschichte des Grafen Dracula in 3 Zeitaltern.

Im 16. Jahrhundert überfällt der Graf mit seinen Rittern ein Kloster, weil, wie er sagt, die Priester die Menschen berauben und ausbeuten.

Wegen seiner brutalen Gewalt verflucht der Priester vor seinem Tod Dracula zu ewigen Leben.

Als Dracula zu seiner geliebten Frau Adriana zurückkehrt, findet er diese sterbend im Kindbett. Nun erst recht von der Ungerechtigkeit Gottes überzeugt, versucht sich Dracula selbst umzubringen, um mit seiner Frau vereint zu sein. Erschrocken muß er feststellen, daß dies nicht geht. Aber in diesem Jahrhundert hat Unsterblichkeit auch seine Vorteile.

Das 19.Jahrhundert bringt Dracula Besuch einer entfernten Verwandten aus England. Die junge Lorraine erliegt der unwiderstehlichen Persönlichkeit des Grafen und wird von ihm gebissen.

Im 21. Jahrhundert angekommen, stellt Dracula fest, daß er gar nichts mehr Besonderes ist, denn alle sind brutal, blutgierig und machthungrig. Eben “ein weit verbreitetes Syndrom”.

Dracula, der nun ein Spielcasino leitet, wird von einer Rockerbande ausgeraubt. Im Kleid seiner verstorbenen Frau sieht die junge Sandra - Mitglied der Bande - Adriana unheimlich ähnlich, so daß Dracula glaubt, sie sei zu neuem Leben erwacht. Doch Sandra empfindet nur Mitleid.

Das Musical Dracula ist eine romatische Geschichte, die die Gestalt des blutrünstigen Fürst von einer ganz anderen Seite zeigt.

Die Musik, geschrieben von Karel Svoboda, ist wunderschön, ebenso wie die genialen Texte von Michael Kunze.

DRACULA wurde 1995 in Prag uraufgeführt und kehrte nun über Seoul und Moskau zum ersten Mal in deutscher Sprache nach Basel zurück.

In Deutschland wird DRACULA ab 31. Juli in Tecklenburg zu sehen sein.

Die Hauptrolle wird - wie in Basel der unvergleichliche Ethan Freeman spielen.

Neben den wunderschönen Liedern überrascht das Musical durch seine Vielseitigkeit. So ist der erste Akt von der brutalen Plünderung des Klosters und der traurigen Sterbeszene geprägt, dem folgt der zweite romantische, manchmal bißchen skurrile Teil gefolgt vom letzten, rockig, wilden, 3. Teil, bei dem das Ballett fast pornografisch wirkt

Absolut sehenswert!!!!

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